Meranerland und die Welt rundum
| Von: meranerland | Kontinent: Europa |
| Datum: 14.07.2009 | Land: Italien |
| Region: |
Sparkurs in Südtirol
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| Die Idee scheint sehr wenig mit dem wahren Leben zu tun zu haben. Anscheinend benötigen die Politiker sehr selten ein Krankenhaus. Doch spätestens, wenn dies soweit ist, werden einige von ihnen umdenken müssen. Worum geht’s: Sparkurs ist angesagt und natürlich wird im Zuge des Kurses – wie meist – bei der Sanität angefangen. Natürlich wird auch im sozialen Bereich gekürzt, manchmal ohne Rücksicht auf die Betroffenen. Und jene, die die Kürzungen machen, haben kaum Ahnung davon, was es heißt, nicht mehr das Geld zur Verfügung zu haben, das man zum Überleben brauchte. Doch zurück zu den Krankenhäusern. Wir haben deren sieben und sie ermöglichen schnelles Eingreifen in Notsituationen, verkürzen Anfahrtszeiten für Untersuchungen und verringern auch die Stresssituationen in den Krankenhäusern. Nun steht zur Diskussion, die kleinen Krankenhäuser in der Peripherie (Sterzing, Innichen, Schlanders) zu schließen um Personal und andere Kosten einzusparen. Auch die Logik des „Menschen von der Straße“ sagt ihm, dass dies nur ein Schritt zurück in der Entwicklung unseres Sanitätssystems ist. Mehr unangenehme Situationen, Menschen, die sich freie Tage nehmen müssen, um eine Untersuchung durchführen zu können, mehr Personal an einem Ort, das koordiniert werden muss. Und dann könnte es nur eine Frage der Zeit sein, bis auch die Krankenhäuser in Meran, Brixen oder Bruneck nacheinander geschlossen werden. Na Mahlzeit! |
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